Warning: Use of undefined constant ‘1’ - assumed '‘1’' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/37/d580717138/htdocs/wp-fernwehreise/wp-content/plugins/easy-visitor-counter/index.php on line 215
Schloss Gripsholm - Fernwehreise

Schloss Gripsholm

würde in Deutschland kein Mensch kennen, hätte nicht Kurt Tuchalsky dort in den 30er Jahren eine nette kleine Auszeit zusammen mit seiner Geliebten Lisa Matthias genommen. Die Novelle ist auch heute noch lesenswert, deswegen habe ich sie im Zug nach Mariefred schon mal angefangen. Tucholsky schrieb: „Mariefred ist eine klitzekleine Stadt am Mälarsee. Es war eine stille und friedliche
Natur, Baum und Wiese, Feld und Wald — niemand aber hätte von diesem Ort
Notiz genommen, wenn hier nicht eines der ältesten Schlösser Schwedens wäre: das
Schloß Gripsholm… Das Schloß Gripsholm strahlte in den Himmel; es lag beruhigend und dick da und
bewachte sich selbst. Der See schaukelte ganz leise und spielte — plitsch, plitsch –
– am Ufer.“

Wir haben Gripsholm an einem verregneten Sonntag besucht, es waren nur wenige Touristen dort, die meisten Deutsche. Das Schloss ist in einem ausgezeichneten Zustand, keine Wunder, denn die Wände sind etwa 2,50 Meter dick. Während man die üblichen Räumlichkeiten fürstlichen Lebens besichtigen konnte (und sich fragen konnte, ob wir wohl auch so hätten leben wollen..) haben wir vor allem die vielen Porttraits bewundert, die von Gustaf dem Verblichenen bis hin zur heutigen Königsfamilie von Sylvia reichen. Es kommen jählich neue hinzu.

Dieses hier fanden wir besonders witzig:

_dsf0129-25

Pünktlich um 15:00 wurde abgeschlossen. Da sind wir erst mal Kaffee trinken gegangen und dann mit dem Zug wieder nach Stockholm. Zum Grab von Kurt Tucholsky sind wir dann nicht mehr gepilgert, so weit geht die Liebe denn doch nicht. Es hat geregnet.