Boulder Tourismus

Die Wirklichkeit ist anders.

Uns hätten eigentlich schon die Hinweisschilder misstrauisch machen sollen. Eine Zufahrtsstrasse führte zum Ort des Geschehens. Dort stehen ein Visitors Center, ein Gift Shop, ein Restaurant und (gefühlt) 20 Busse. Eine gut ausgebaute Treppe führt zum Strand. Dort tummeln sich etwa 999 Touristen, davon die Hälfte chinesisch und japanisch. Die andere Hälfte teilt sich in Deutsch, Französisch und Amerikanisch oder Englisch. Die meisten in großen Familienverbänden mit kleinen Kindern, die alle, alle&mehrfach sich auf die Boulder stellen müssen, um von dem Opa fotografiert zu werden. Oder es sind junge, frisch verliebte Paare, wo ER SIE auf den Boulder stellt, sie eine sexy Pose einnimmt und er drückt auf den Auslöser. Oder umgekehrt.