Picton

Am 27. Februar verlassen wir unser Krähennest hoch über Wellington, um uns auf der Fähre in Richtung Südinsel einzuschiffen. Jemand, ein Einheimischer,  hat uns gesagt: Die Südinsel? Das ist ein vollkommen anderes Land. Wir sind gespannt und werden berichten!

Nach einer 3-stündigen, sehr ruhigen Fahrt landen wir in Picton auf der Südinsel. Wir haben uns in einem Backpacker Hotel für eine Nacht eingemietet. Das Hotel entpuppt sich als ein Barackenkomplex, in dem es sowohl Mehrbettzimmer a la Jugendherberge gibt, wie auch Doppelbett Einzelzimmer mit eigem WC&Dusche. Das Zimmer hat etwa 12 qm, es mögen auch weniger sein. Küche und Raum zum Essen sind gemeinschaftlich, aber gut ausgestattet. Das Publikum besteht zu 90% aus Menschen unter 30, davon die Hälfte Deutsch und Mädels. Dementsprechend sitzen sie überall rum, bedienen ihr Smartphon, telefonieren in die Heimat ode erzählen sich was. Wir kommen uns etwas deplaziert vor und gehen bald schlafen.

Der nächste Tag führt uns über Nelson bis nach Mapua, wo wir in einem Weingut die Ferienwohnung beziehen (41,2889S ; 173,0045E). Wir sind in Nelson, Tasman&Golden Bay, neben Marlborough eine der bekannten Weinregionen Neuseelands.! Die Strasse führt uns duch eine hügelige Landschaft, die in der Morgensonne mit viel Relief zum plötzlichen Bremsen reizt, weil etwas fotografiert werden muss.

Auf dem Weg zu unserer Herberge kommen wir an einem Weingut nach dem anderen vorbei – wie zu Hause! Als wir dann nach einer Fahrt über engste Strassen, nicht immer asphaltiert, das Gut Kindeli erreichen, ist die Freude groß. Wir haben das ganze Haus mit einer Küche, in der sich gut kochen läßt. Vorsichtshalber haben wir schon Lamm und Beef gekauft, denn es gibt auch einen ausgefeilten Grill.

Mit der Dame des Hauses haben wir schon ausreichend gefachsimpelt bis sie uns noch eine Flasche „Bubbels“ (hier zu Lande ein Synonym für Sekt) vorbei gebracht hat.

Da das Weingut weitab von beleuchteten und besiedelten Gebieten liegt, konnten wir nachts endlich den Sternenhimmel beobachten und erste Versuche machen, den südlichen Teil zu fotografieren. Das ging schon ganz gut, aber wir sind am 10.3. am Lake Tekapo für eine professionelle Sternbeobachtung verabredet.

Das witzige an vielen Weingütern hier in Neuseeland ist, das sie zugleich auch Hopfen anbauen und zudem auch noch oft Bier brauen. Bei Annabelle wird zwar auch Hopfen angebaut, aber sie machen nur Wein und Babbels, beides auf natürlicher Basis mit Spontan Gärung, so habe ich sie verstanden. Der Hopfen wird an die Bierbrauer verkauft.

Die Nordküste der Südinsel

Die Nordküste zwische Kaiteriteri und Totaranui ist voller Sandstrände, die man nur mit dem Boot oder Kanu erreichen kann. An der Steilküste entlang gibt es einen Wanderweg, den viele laufen, um unterwegs zu kampen. Das sind aber meistens Menschen zwischen 20 und 30, zu 70% Mädels, fiel uns auf. Warum wohl? Sind die Jungs zu schlaff? Wir trafen auf eine Gruppe Jungs, die machten aber gerade Pause, während die Damen alle fröhlich vorbei marschierten.

Zwischen den Ortschaften und Buchten gibt es das Wassertaxi, das Dich – nach Voranmeldung – zu jeder Bucht bringt und auch wieder abholt. Wir sind in Kaiteriteri zugestiegen und ließen uns eine gute halbe Stunde bis Awaroa bringen. Dort machten wir erst einmal Brotzeit mit einem dieser wunderbaren Chardonnais, die hierzulande vergoren werden und die ganz anders schmecken, als die bei uns zu Hause. Danach: Wandern oberhalb der Seilküste.

Dann nahmen wir mal wieder den Weg unter die Füße und es war wie immer: es ging Berg auf und Berg ab. Allerdings war das Wetter sehr schön, nur Sonne. Immer wieder gab es Ausblicke auf die See. Aber schon nach 2 Stunden kamen wir an der Bucht an, an der uns unser Wassertaxie abholen sollte. Wir bewunderten die vielen Kajakfahrer und Stand up Paddler am Strand, die bei glattem, aber kalten Pacific Wasser eine gute Figur machten. Ein paar Bilder sind dabei auch heraus gekommen:

Die Pancake Rocks.

Was soll man sich nur darunter vorstellen? Jedenfalls sind die PR’s in fast jedem Reiseführer, so dass etwas besonderes sein muß. Wir fahren die West Coast entlang und es gibt immer wieder Punkte, wo wir anhalten müssen, weil da so bizarre Felsen im Meer stehen oder weil die Wellen so romantisch ans Ufer rollen oder weil wir einfach so gerne aufs Meer schauen. Dann kommt dieser Aussichtspunkt mit den Pfannkuchen Felsen, was soll denn dieser Name? Wir folgen dem Pfad, den vor uns Hunderte von Japaner, Deutschen und Australiern schreiten. Dann die Pancakes; Felsen die bizarr vor der Steilküste stehen oder mit Kesseln oder Brücken die Steilküste bilden und mit der Brandung eine dramatische Kulisse bieten. Es ist Abend und die Sonne steht schon dicht über dem Horizont. Das ist besonders stimmungsvoll und der Kameraverschluss läuft langsam heiß.
Das besondere an den Pancakes und warum sie diesen Namen haben: die Felsen sind in etwa 30 cm starken Scheiben aufgebaut und jede dieser Scheiben ist durch eine Fuge von der nächsten abgetrennt. Das haben wir noch nie gesehen und wir fragen uns: wie konnte es nur dazu kommen?
Die Erklärung liegt für uns Laien der Erdgeschichte nicht auf der Hand: Wir sprechen über 35 Mio Jahren Erdgeschichte. Immer wieder haben sich Schichten abgestorbener Lebewesen (Kalk!) und Schichten abgelagerter Sedimente (Stein!) abgewechselt und so Schichten unterschiedlicher Härte ausgebildet. So entstanden die Pancakes. Mir drängt sich da die Frage auf: gibt es das bei uns auch? Mir nicht bekannt.

Am 3.März herrscht an der West Coast Regen. Wir brechen von unserer Unterkunft im Charles Court Motel in Greymouth auf über den Haast Highway in Richtung Jackson Bay, wo wir mal wieder fern jeder Zivilisation im Bayroad Motel untergebracht sind. Es regnet wirklich ununterbrochen in Strömen, aber wir nehmen es gelassen, weil wir bis jetzt kaum Regen hatten und insofern unser Regenkonto schwer im Minus ist. Heute wird es ausgeglichen.
Unser Weg führt uns entlang der Westküste durch die neuseeländischen Alpen, worunter der Neuseeländer Berge versteht, die höchstens 1400 m hoch sind, unmittelbar an das Meer angrenzen und gerade deswegen besonders eindrucksvoll wirken. Der bayerische Alpenbewohner wird das wohl nur mitleidig lächelnd zur Kenntnis nehmen können.
Wir fahren am Franz Josef Gletscher vorbei, von dem wir genau 0% sehen – wegen Wolken&Regen. Trotzdem machen wir Halt an einigen sehenswerten Orten. So laufen wir zum Lake Matheson, der für sein Spiegelbild des Mt. Cook berühmt ist. Der Weg erinnert an die Wanderung der Gemeinschaft des Rings (Tolkien: Herr der Ringe), die durch manch einen Furcht einflößenden Wald zu wandern haben. Schließlich kommen wir an den Lake, aber die Berge haben sich mit Wolken umhüllt. Trotzdem gelingt ein Spiegelbild -Foto, bevor ein Windstoß das Spiegelbild zerstört. Am View Point gibt es ein Bank, von der man einen Super Ausblick über den See und die umliegende Bergwelt hat. Dort sitzt ein alter Japaner, der in ZEN Meditation versunken während unserer Anwesenheit keinen Finger rührt. Er weiß: nicht wir kommen zu den Bildern, die Bilder kommen zu uns.

Mirror Lake

Immer wieder kommen wir über Brücken, die nur eine Fahrspur haben. Vorher ist über ein Verkehrsschild geregelt, wer die Vorfahrt hat. Meistens ist auf der gegenüberliegenden Fahrspur niemand zu sehen, so daß man losfahren kann. Oft geht diese Brücke über weite Fluß Täler, eine enge Fahrspur, unter der zur Regenzeit sicher eine wilde Wasserflut wirbelt. Während unserer Reise waren die Flusstäler leer. Am Weg fahren wir entlang des Waitaha River, der auf Grund seiner hellblauen Färbung sein Wasser aus einem Gletscher bezieht, wahrscheinlich aus dem Franz Josef Gletscher – wie kommt der Gletscher nur zu diesem Namen? Mal bei Wikipedia nachschauen. Das Wasser ist höchsten 5° kalt.
Unsere Bleibe liegt fern der Zivilisation im Örtchen Haast, wo wir im „Supermarket“ noch ein paar Sachen für das Abendessen kaufen können, u.a. Fish Fingers, mehr gab’s nicht.
Der nächste Morgen weckt uns mit eitel Sonnenschein. Nun führt uns der Weg quer durch die sog. Alpen nach Queenstown. Wir fahren entlang des Haast Rivers bis zum Lake Wanaka. Unterwegs gibt es immer wieder Notbremsungen, weil die Morgensonne die Berge so toll illuminiert oder weil da lauter Schafe grasen der weil da am Haast River so tolle Stromschnellen sind. Irgendwann sagst Du Dir, ich halte jetzt garnicht mehr an, denn sonst brauchen wir Tage bis Queenstown.Franka fotografiert derweil mit dem Handy aus dem Autofenster.
Aber eines müssen wir auf jeden Fall machen: den Diamant Lake bei Wanaka anschauen, denn dort wurde auch für die Hobbits gefilmt. Wir sind nicht die Ersten und auch nicht die Einzigen, aber es gibt einen Wanderweg zu den View Points, den zu gehen, wir uns entschliessen. Er fängt harmlos wie ein Wanderweg durch den Pfälzer Wald an, aber dann geht es über Treppenstufen hinauf auf den Berg, denn der tolle Ausblick ist nur von oben zu genießen. Um es kurz zu machen: wir müssen 250 Stufen hinauf und die gleiche Anzahl wieder hinab gehen, macht genau 500 Stufen. Dafür wurden wir allerdings durch einen tollen Ausblick auf einen kleinen See belohnt, in dem sich die Wolken und der blaue Himmel spiegeln. Eine angemessene sportliche Leistung nach einem reichlichen Lunch in einem netten Slow Food Restaurant in Wanaka.
Danach sind es nur noch 60 km bis Queenstown, die wir rasch überwinden.

Diamant Lake

Der tibetanische Mönch auf dem Dampfer

Queenstown ist touristisch gut entwickelt. Die Tendenz ist zwar auf Wintersport ausgerichtet, aber der Sommer bietet auch Attraktionen. Es gibt eine Gondelbahn auf den Hausberg, von wo aus man eine gute Aussicht auf die Stadt und den See Wakatipu sowie die umgrenzenden Berge hat. Oben auf dem Berg kann man auch Bungy springen und Sommerschlitten fahren sowie sich mit dem Mountain Bike runter stürzen. Viele machen das, wir wollen, nur die Aussicht genießen. Übrigens, das linke Bild zeigt das Tal, durch das wir nach Queenstown gekommen sind.

Wir haben aber noch etwas Besseres vor. Wir machen mit der TSS Earnslaw eine große Runde über den Lake Wakatipu. Die TSS Earnslaw ist ein Dampfmaschinen betriebener Ausflugsdampfer, Baujahr 1912. Er ist Original erhalten und macht einen sehr romantischen Eindruck. Auf dem Schiff können die Passagiere in die Tiefen der Antriebsmaschinen blicken. Es sind zwei Dampfmaschinen mit jeweils drei Kesseln für zwei Antriebschrauben. Unten laufen die Maschinisten herum, schaufeln Kohle in den Schlund der Kessel und gießen Öl auf die Lager. Oben schauen die Touristen in den Maschinenraum und genießen den Duft nach heißem Öl, brennender Kohle, Qualm und dass Andere arbeiten müssen. Es ist wie auf der Titanic und wir hoffen auf eine unfallfreie Fahrt. Eisberge sind nicht gemeldet (waren aber bei de Titanic auch nicht…).
Die Passagiere schiffen sich ein, die übliche Mischung: Amerikaner, Deutsche, Japaner. Überraschenderweise auch eine Gruppe tibetanischer Mönche. Was hat sie hierher verschlagen? Suchen sie die innere Einkehr im Schatten der neuseeländischen Alpen? Sind sie im Auftrag des Dalai Lama unterwegs? Oder machen spannen sie einfach aus von der Eintönigkeit des tibetanischen Klosters? Sie haben keine Gebetsmühlen dabei und machen statt dess Selfies mit dem Handy. Wir wissen es nicht und die Fahrt geht los.

Vorbei an einer herrlichen Bergkulisse bis zum McKenzie Restaurant und Hotel am Ende des Sees, welches früher mal eine Schaffarm mit über 25000 Merino Schafen war. Heute sieht man keine Schafe mehr auf den Hängen der Berge, dafür gibt es Touristen, die mit dem Mountain Bike rund um den See fahren oder nach der Hälfte den Dampfer besteigen. Wir fahren zurück, es ist ein ruhige, entspannte Reise im Ambiente längst vergangener Zeiten.

Fjordland

Der Doubtful Sound

Neuseeland besitzt drei Naturräume, die UNESCO Welterbe Stätten sind: Tongariro National Park, Fjordland und eine Inselgruppe in der Antarktis. Letztere wollen wir ja nicht besuchen, aber das Fjordland wollen wir sehen. Dort, als Te Wählpounamu bei den Maori benannt, liegt der Doubtful Sound, ein Fjord der für Touristen erschlossen ist. Der Fjord ist der zweitgrößte von 14 Fjorden und bis zu 430 m tief .
Platzhirsch am Fjord ist die Firma Jucy, eine Neuseeländische Firma, die ihr Geld hauptsächlich mit Autoverleih (unseres ist auch von Jucy) und Campmobils verdient, aber offensichtlich auch in weitere touristische Infrastruktur investiert.
Wir erreichen den Hafen Manapouri, wo wir uns auf einem dieser geilen Catamaran Boote einschiffen, die mit ihrem Doppel Jet Antrieb eine Geschwindigkeit von 40 km/h oder schneller erreichen. Wie sich das mit dem Naturschutzanspruch der Neuseeländer verträgt, weiss ich nicht, aber man ist ziemlich schnell dort, wo man hinwill.
Wir fahren über den Lake Manpouri und bewundern schon dort die herrliche Bergkulisse, die sich um 10:00 Uhr morgens beeindruckend präsentiert. Ein nettes Mädel der Jucy Company macht uns auf die Wasserfälle, den Bewuchs der Felsen aufmerksam und darauf, dass diese Gegend zu der regenreichsten von Neuseeland gehört. Im Jahr fallen 9 m Regen pro qm, das sind dann 9 Hektoliter! Wieviel hat Wachenheim? Ich schätze 9 mm pro qm. Das Wetter ist heute gemischt. Wolken, Regen (wenig), ein Regenbogen, aber auch Sonne. Aber „et hätt’ och schlimmer kumme künne“ (sagt der Rheinländer).
Wir erreichen nach ca. einer Stunde das Manapouri Kraftwerk, wo zum Stolz der Neuseeländer aus Wasserkraft Strom erzeugt wird. Wir besteigen den Bus, der uns über den Wilmot Pass zu dem Boot bringt, das uns durch den Douptful Sound schippern wird. Auch dies wieder ein Catamaran mit Jet Antrieb sein.
 Das Kraftwerk war und ist umstritten, denn ursprünglich sollten durch Verbindung mehrerer Seen größere Wasserkapazitäten geschaffen werden, was aber durch öffentliche Proteste verhindert wurde. Aber dieses ist das größte Kavernen-Wasserkraftwerk Neuseelands und das erfüllt die Busfahrer mit so viel Stolz, dass sie uns an dem Kraftwerk vorfahren und die großen Bauwerke bestaunen lassen. Der Bus fährt dann eine halbe Stunde über Gravel Roads durch den Regenwald, und der Fahrer macht uns auf die Wasserfälle, die Bäume und das Typische der Regenwälder aufmerksam. Er macht uns auf Bäume aufmerksam, die eingeschlechtlich als Männlein und Weiblein existieren, was ihn zu philosophischen Auslassungen über Ähnlichkeiten zur menschlichen Gesellschaft veranlasst.
Wegen der hohe Luftfeuchtigkeit gedeihen vor allem verschiedene Moosarten. Die gedeihen so gut, dass sie nicht nur den Boden und Steine, sondern auch die meisten Bäume besiedeln. Das sieht etwas unheimlich aus, wie in Jurassic Park, das hier auch in Teilen gedreht wurde.
Dann sehen wir den Doubtful Sound. Der Bus kommt an und das Schiff legt ab mit Kurs auf den Sound.  Alle bewundern die Bergkulissen, die mit steilen Hängen, dem Bewuchs der Hänge und vielen Wasserfällen eine Kulisse bietet, in der man sich viele Szenen aus dem Film „Herr der Ringe“ vorstellen kann. Zugleich regnet es und scheint die Sonne. Es gibt einen Regenbogen und die Passagiere rennen auf das Oberdeck.
Es gibt auch Extrem Wanderer, die den Sound zu Fuß erobern. Man muss 7 Tage rechnen, um die Strecke zu bewältigen, die wir nun mit dem Schiff fahren. Allerdings muss man alle Lebensmittel für diese 7 Tage mitführen, denn dort ist man fern jeglicher Zivilisation. Schlafen? Unter nassen Farnen.
Wir sind gegen solche Strapazen immun und schauen uns Abends zufrieden unsere Bilder an.

Frodos Farewell

Nachdem Frodo merkt, dass er die Verantwortung für die Gemeinschaft nicht länger tragen kann, verläßt er die Gemeinschaft des Ringes. Er zieht gemeinsam mit dem Freund und Diener Sam weiter nach Mordor, um dort den Ring endlich zu vernichten.
Die Szenen zu diesem schicksalsschweren Schritt wurden am Upper Lake Mavora, etwa 60 km süd-westlich von Queenstown gedreht. Da das ohnehin auf unserem Weg nach Dunedin liegt, wollen wir den Ort kurz in Augenschein nehmen. Was wir nicht wußten, war dass der Weg dort hin über eine der berüchtigten Gravel Roads führt. Diese war relativ eben ausgebaut, so dass man überwiegend mit 60 km/h fahren konnte und dabei eine riesige Staubwolke hinter sich herzieht.
Unterwegs kommen wir an unzähligen Schaf Weiden vorbei, insgesamt haben wir bestimmt (vorsichtig geschätzt) 50.000 Schafe gesehen. Manche sind schon geschoren und sehen sehr nackig aus, andere erwarten dieses Schicksal noch. Wenn Du Dich mit der Kamera näherst, laufen sie alle weg. Dann sind sie aber doch neugierig und einige kommen zurück. Aber streicheln lassen sie sich nicht oder man muss viel Zeit investieren. So wichtig ist es auch wieder nicht und wir fahren weiter.

Schließlich erreichen wir erst den Lower Lake und dann den Upper Lake Mavora. Wir befinden uns in einer total einsamen Landschaft, in der nur einige Enthusiasten im Mobile Home campen. Das Wetter ist gemischt, aber nicht unangenehm. Wir wandern am See entlang, in unserem Spezial Buch zu den Drehorten ist ein Bild von dieser Szene, als Frodo & Sam eines der Boote besteigen und die Gemeinschaft, die mit dem Kampf gegen die Orcs beschäftigt ist, verlassen.
Und siehe da, wir finden genau diese Stelle. Vorder- und Hintergrund sind identisch zum  Film. Schnell ein paar Fotos zum Beweis geschossen, dann noch ein Brot mit Salami und ein (exzellentes) Glas Rotwein zum Lunch und dann geht’s über die Gravel Road zurück. Wenn man ein wenig Übung und weniger Skrupel hat, kann man fast mit Hundert über diese Strassen rauschen. Der Nissan driftet ein wenig zwischen den Fahrspuren, bleibt aber auf der Strasse.
Dann geht es weiter nach Dunedin, das wir gegen 6 pm erreichen. Ein komfortables Motel wartet auf uns.

Dunedin

Thou ling’ring star, with less’ning ray,
That lov’st to greet the early morn, …

Thou Lingering Star
(Robert Burns)

Dunedin

Dunedin ist empfehlenswert. Nicht nur, weil es ein so gutes Bier von vielen kleinen Brauereien gibt. Nicht nur, weil es ein so gutes Fish&Chips gibt. Oder weil die Stadt aussieht, wie eine englische, im viktorianischen Zeitalter stecken gebliebene mittlere Stadt. Oder weil hier die Heimat der guten Cadbury Schokolade ist. Oder weil die Stadt dem berümten schottischen Dichter Robert Burns ein Denkmal gesetzt hat, denn Burns war wohl niemals hier. Aber die Stadt hat unverkennbar Ähnlichkeit mit einer Stadt in Schottland, Edinburg hat auch bei der Namensgebung Pate gestanden. Der Name Dunedin stellt die anglisierte Form des schottisch-gälischen Namens Dùn Èideann für die schottische Stadt Edinburgh dar und bedeutet Festung am Hügelhang. Dem entsprechend ist Dunedin auch sehr hügelig und kann sich rühmen, die steilste Strasse der Welt zu haben, die Baldwin Street mit 35% Steigung.

 

Wir kamen nach Dunedin, um die Albatrosse zu sehen. Hier ist eine der weltweit wenigen Kolonien des Albatros, der mit einer Spannweite von 2-3 Meter nicht nur eine beachtliche Größe hat, sondern weil er  80% seines Lebens über und auf dem Meer verbringt und dabei rund um die südliche Hemisphäre nach Südafrika und Südamerika reist. Tagestouren von 800-1000 km sind für ihn keine Seltenheit. Dabei sieht er so gemütlich aus.
Wir fanden, dass ein solcher Wanderer rund um die Welt gut zu unserer Reise passt und wir ihn daher kennen lernen wollten. Und wir lernten ihn kennen, denn hier ist schließlich das Royal Albatros Centre, wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt auf der Otago Peninsula. Wir waren zum Abend verabredet, denn tagsüber sieht man wenig von den Vögeln. Um 6 pm wurden wir in das Centre geführt, wo eine Plattform mit Aussicht auf die Nester eingerichtet war.

Albatrosse haben einen außerordentlich langen Fortpflanzungszyklus. Vom Nestbau bis zur Selbstständigkeit der Jungen vergeht bei den größeren Arten ein volles Jahr, so dass sie nur alle zwei Jahre brüten können. Nur wenige Arten brüten jährlich. Wir konnten zwei Nester sehen, wo die Mütter (oder Väter?) sich um die Jungen kümmerten, indem sie Fische jagen und an die Jungen verfüttern.
Der Platz ist für die Albatrosse auch deswegen günstig, weil sie in der exponierten Lage in den starken Westwinden gut starten und landen können. Mit den langen Flügeln ist das gar nicht so einfach, aber diese Flügel erlauben dem Albatros das dynamische Segeln, indem er Schichten unterschiedlicher Windgeschwindigkeit nutzt. So sahen wir zwar immer wieder Vögel um unseren Standort kreisen, aber sie waren so weit entfernt, dass es unmöglich war, sie mit dem Tele einigermaßen einzufangen. (Wer mehr wissen will, schaut mal bei Wikipedia)

Als dann der Abend dämmerte, wollten wir noch die kleinen blauen Pinguine sehen, die gleich in der Nachbarschaft wohnen. Der Zwergpinguin (Eudyptula minor) ist die kleinste Art aus der Familie der Pinguine (Spheniscidae). Die Vögel werden gewöhnlich 35 bis 40 Zentimeter groß und wiegen etwa ein Kilogramm.
100 andere Leute wollten sie auch sehen. Auch hier gibt es eine Aussichtsplattform, die zudem noch beleuchtet ist – angemessen, wie uns unsere Rangerin versicherte.
Die Pinguine kommen erst nach Einbruch der Dunkelheit an Land und suchen dann auf den Hängen ihre Nester auf, wo ihr (lebenslanger) Partner auf sie wartet. Es ist wie bei den Menschen, der Mann kommt spät abends von der Arbeit nach Hause und hat aber Futter dabei.
Wir liefen also erst mal alle auf die Aussichtsplattform, nachdem uns die Ranger in die Etikette eingeführt hatten: leise sein, kein Blitz (wäre ich von alleine nicht drauf gekommen), das Piepsen und Klicken der Fotoapparate und Handys abstellen.
Erst mal passierte gar nichts. Dann sah man auf der dämmerigen See einen schwarzen Streifen, der sich rasch näherte. Der entpuppte sich dann als eine Bande von 10 – 15 Pinguinen, die rasch an den Strand hüpften und unverzüglich in Richtung der Hügel am Ufer strebten. Dazu mussten sie erst über Steine klettern. Das sah schon ziemlich witzig aus, wie die kleinen Burschen über Kiesel hüpften, die halb so hoch waren, wie sie selber. Nachdem sie das geschafft hatten, schlugen sie sich rasch in die Büsche und wurden nicht mehr gesehen.
Alle waren sehr nervös, um ja ordentliche Bilder von der kleinen Gesellschaft zu bekommen. Da es aber doch recht dunkel war und die installierte Beleuchtung harte Schatten warf, war das Fotografieren sowohl für Kamera wie auch Handys nicht einfach.
Dieser Vorgang wiederholte sich dann noch zwei Mal. Offensichtlich geht das jeden Abend so und wir waren Zeugen des Arbeitsalltags der Zwergpinguine.

DIE MOERAKI BOULDER

Schon vor Beginn unserer Reise stand fest, dass wir die Moeraki Boulder sehen wollten. Was sind das für Dinger? (Da schtellen wir uns mal janz dumm).
Die MB’s sind große aus Stein geformte Kugeln mit einem Durchmesser zwischen 30 cm und 2,2 m, Zwei Drittel sind größer als 1 m und die liegen in Moeraki (45° 20′ 43″ S , 170° 49′ 34″ O) am Strand. Das hat mich neugierig gemacht. Sphärisch geformte Felsen? Wie kann das kommen? Auf unserem Weg zum Lake Takapo hielten wir dort an.

Die Bilder, die ich gesehen hatte suggerierten eine menschenleeren Strand, auf dem dann eben diese Boulders herumliegen, etwa 50 Stück. Dort wollen wir einen geruhsamen Strandspaziergang machen und dieses Welt-Wunder bestaunen. Wir kommen an, das Wetter ist perfekt und die Boulders liegen wirklich am Strand des Pacific und es sieht so aus:

Wer aber die Wahrheit über einsame Strandspaziergänge wissen will, der scheut mal HIER !

Wikipedia schreibt dazu: Die Moeraki Boulders sind eine Anzahl ungewöhnlich großer kugelförmiger Konkretionen an der Koekohe Beach an der Küste von Otago auf der Südinsel Neuseelands zwischen Moeraki und Hampden. Die grau gefärbten Septarien liegen einzeln oder in Gruppen an der Küste. Die Erosion des hier an der Küste anstehenden Schluffsteins durch die Wellen legt regelmäßig weitere Kugeln frei. Wer mehr lesen will!

Die Luft über dem Mount Cook

Eigentlich ist heute unser letzter Tag in Neuseeland. Denn Morgen fahren wir nach Christchurch, wo unser Flieger nach Singapur wartet, der aber erst übermorgen abhebt. Nun gut, da können wir eventuell noch etwas in Christchurch herumwandern, aber die Abreise steckt uns da schon im Kopf.
Von den Neuseeländischen Alpen haben wir wegen des Regens nur wenig gesehen. Aber heute ist gutes Wetter und die letzte Chance, die „Alpen“ der Südinsel kennen zu lernen.
Wir starten mit den Piloten der Air Safaris einen Flug, der uns vom Lake Tekapo in den Mt. Cook National Park mit seinen Gletschern, Firnfeldern und den Gipfeln und darüber hinaus bis zum Pazifischen Ozean führt. Ich darf neben dem Piloten sitzen und ihm auf die Funger sehen. Mit fällt auf, dass er etwas auf seine Hände notiert hat. Auf der linken Hand steht „left“ und auf der rechten „right“. Mir gibt das zu denken. Auf der Innenseite der linken Hand  – er ist Linkshänder –  stehen Koordinaten. Es ist die Position unseres Flughafens. Auch das irritiert mich.

Der Mt. Cook ist der höchste Berg Neuseelands (3754 m). Er wurde 1894 erstmals von drei Neuseeländern bestiegen. Weitere Gipfel umrunden wir und sehen weitere Gletscher, die viele der Flüsse speisen, die in den Lake Takapo und andere Seen speisen. Unser Pilot kennt jeden Gletscher, jeden Gipfel, jeden See und Fluss. Aus der Luft präsentieren sich die Geländeformationen oft als abstrakte Muster, die ihren eigenen Reiz entfalten. Müsste man sie zu Fuß durchqueren, wäre das eine arge Plackerei. Wir landeten nach einer Stunde auf dem Flugfeld der Air Safari Jung’s, noch ein Foto mit unserem Pilot und dann ziehen wir von dannen, erfüllt von dieser majestätischen Bergwelt auf der Südinsel Neuseelands.

Ach, und das mit dem Pilot ist natürlich frei erfundener Unsinn. Matt flog sehr souverän und konnte zugleich fliegen und erzählen. Wir fühlten uns jederzeit sicher. Aber auf seiner Hand stand wirklich etwas: „log on“ und ein Code, den ich aus Gründen der Vertraulichkeit hier nicht verraten möchte.

Regen, Regen stört uns nicht

tropft er uns auch ins Gesicht,…

… Der Wind jagt dunkle Wolken vor sich her,
als ob das ein Vergnügen wär.
Die Leute laufen um zu Haus zu sein,
nur wir, wir haben Zeit.

….

 

Als wir zu unserer Reise nach Christchurch aufbrechen, regnet es in Strömen. 230 km sind es bis dorthin und auf dieser Strecke regnet es ununterbrochen. Wie gut, dass wir unseren Alpen-Rundflug gestern bei noch guten Wetter machen konnten. Morgen haben wir einen Tag für die Stadt und dann müssen wir unser Gepäck für den Flug nach Singapur zusammen packen. Das wird nicht leicht, denn in den 5 Wochen in unserem kleinen Nissan hat sich einiges angesammelt. Die alte Dame (120.000 km!) hat uns gute Dienste geleistet, morgen geht’s auch für sie nach Hause in den Stall bei Jucy.

Christchurch

Christchurch

Christchurch ist eine Stadt, die in jüngerer Zeit besonders hart von den Erdbeben Neuseelands betroffen ist. Am 4. September 2010 fand ein Erdbeben der Stärke 7,1 statt, das aber nur wenig Schäden an Häusern und keine Menschenleben zur Folge hatte. Nur ein halbes Jahr später, am 22.Februar 2011 fand ein weiteres Erdbeben statt, das erhebliche Zerstörungen und 185 Menschenleben forderte. Am 16. Februar 2016 kam es zu einem weiteren Erdbeben, das aber nur geringe Schäden verursachte. Vor diesem Hintergrund fahren wir durch Christchurch.
Christchurch ist mit etwa 350.000 Einwohnern die zweit größte Stadt von Neuseeland. Wie fast alle Städte Neuseelands entfaltet es sich auf eine großen Fläche von 1415 km². Wir haben noch einen Tag Zeit, bis unser Flieger nach Singapur geht und fahren in die Stadt. Uns fällt auf, dass viele Bauten nagelneu sind mit moderner Architektur und dass andererseits viele Gebäude Zerstörungen aufweisen oder bereits abgerissen sind, so dass leere Flächen im Stadtgebiet zur Neu Bebauung bereit stehen.

Witziger Weise fährt eine historische Strassenbahn durch Down Town. Drei sehr charmante und in klassischen Uniformen gekleidete Schaffner laden uns ein. Wie sollte man solch einer Einladung widerstehen? Wir fahren mit und erhalten einen Überblick über Christchurch. Uns fällt aber auch auf, dass überall im Stadtgebiet Grundstücksflächen und Giebel für Kunstprojekte genutzt werden. Mir scheint, das nach den Zerstörungen von 2011 eine Welle der Erneuerung und der Kunst den öffentlichen Raum der Stadt erobert hat. Eine interessante Entwicklung die symbolisiert, dass die Neuseeländer sich durch die Naturgewalten nicht unterkriegen lassen. Man hätte die Stadt angesichts der geologisch schwierigen Lage auch aufgeben können…

 

Auf einer leeren Fläche fallen uns viele Stühle unterschiedlicher Machart, aber alle in weisser Farbe gestrichen auf. Wir stehen vor dem Denkmal zum Angedenken der 185 Opfer des Erdbebens von 2011. Es scheint uns etwas abseits und wenig gepflegt, es sind auch kaum Menschen vor Ort. Wahrscheinlich sind sie eher mit dem Aufbau als mit der Trauer über die Vergangenheit beschäftigt.

Auch die Kathedrale wurde ein Opfer des Erdbebens. Bis eine neue aufgebaut wird, bekam der japanische Architekt Shigeru Ban den Auftrag, eine provisorische, vorübergehende Kirche zu entwerfen. Er ist bekannt für seine Entwürfe aus Papier, Pappe uns andere vergängliche Stoffe. Er ist bekannt für zeitlich begrenzte Bauten in Flüchtlichsgebieten und vergängliche Bauten in Gebieten mit Naturkatastrophen. Sein Entwurf gleicht einem Zelt, dessen Konstruktion aus Pappröhren und Pappflächen besteht. Die vorgesehene Standzeit soll 50 Jahre betragen.

Wir landen in der  Art Gallery Te Puna o Waiwhetu. Dort gibt es eine Ausstellung einheimischer Künstlerinnen und Künstler über Landschaften im Mainland Neuseelands. Sie entsprechen dem, was wir schon in Natura gesehen haben. Ein einziges Bild setzt sich mit der Maori Geschichte der Süd Insel auseinander, so wie wir überhaupt beobachten konnten, dass die Maori Historie hier nicht sehr präsent ist.

Da überall Sommerschlussverkauf ist gehen wir noch ein wenig shoppen. Unsere Politik hinsichtlich unseres Gepäcks ist: one in – one out. Das heißt, kaufe ich ein Paar Schuhe, dann muss ein anderes Paar zurück bleiben. So verabschiede ich mich von meinen Lieblings Schuhen, in denen ich nun seit über 10 Jahren herumlaufe. Aber die neuen sind made in New Zeeland und haben Sohlen aus Schafleder.

Wenn man durch ein Land reist, bekommt man immer auch die aktuelle Sprachkultur mit. Uns fiel in (ganz) Neuseeland ein Wort auf, das wir bis dato noch nicht kannten:     AWESOME ! Gesprochen: „OOOOs’m“. Das Wörterbuch Leo übersetzt das mit „stark, fantastisch, großartig“. Aber das ist zu eng gefasst. OOOs’m ist fast alles, was positiv ist. Ein Coffee? OOOs’m! Where do come from? Germany? OOOs’m! Ihr werdet es von uns nach unserer Rückkehr häufiger hören! OOOs’m!

Unser Flug nach Singapur startet um 10:30. Trotzdem müssen wir relativ früh aufstehen, denn wir wollen 2 Stunden vorher einchecken und sind unsicher wegen des Gewichtes unserer Koffer. NZ-Airlines gestattet nur 23 kg pP, Singapur Airlines aber 30 kg. Das hilft aber nicht, denn von Christchurch nach Aukland  fliegt uns NZ Airlines und erst von dort fliegen wir mit Singapur Airlines weiter. So gab es auch gleich Zoff, denn der eine Koffer hatte 26 kg, der andere 23,5. Letzteres wurde akzeptiert, aber aus dem schweren Gepäck mussten wir 3 kg entfernen. Wir packten die Schuhe in eine Tasche, die wir als Handgepäck mitnehmen, ein 0-Summen Spiel für den Flieger.
Während es in Christchurch noch regnet herrscht in Auckland herrliches, warmes Wetter. Wir müssen quer über den ganzen Flughafen wandern, um vom Domestik Terminal zum international Terminal zu kommen. Dabei begegnen wir ein letztes Mal einem Kiwi. Er ist ein Meter fünfzig groß und aus Bronze. Die lebendigen Kiwis sind ja nur Nachts unterwegs. Dann im Flieger stellen wir fest, dass sich unsere Economic Plus Buchung, die nicht viel teurer ist, gelohnt hat. Die Sitze sind üppig, das Knie stößt nicht an den Vordermann und erst mal gibt es ein Gläschen Bubbels.
Wir fliegen 10,5 Stunden. Einmal quer über Australien in Ost-West Richtung. Franka hat den Fensterplatz und hält Ausschau nach der Bahnstrecke des Ghan  und nach Ayers Rock. Die Bahnstrecke glaubt sie zu sehen, Ayers Rock nicht, denn wir sitzen auf der falschen Seite.

Good Bye New Zeeland

We’ll keep in touch