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Die Wasa - Fernwehreise

Das Wasa Museum
Die Wasa war ein Prestige Projekt von Gustaf II Adolf von Schweden, denn sie hatte mit 64 Kanonen die gleiche Feuerkraft, wie die gesamte polnische Flotte, gegen die sie eingesetzt werden sollte. Denn Gustaf II musste sich gegen Sigismund III von Polen wehren, der von dem Vater vom schwedischen Thron verdrängt worden war. Und das alles im 30-jährigen Krieg. Und Gustaf II wollte ohnehin den Kathoden zeigen, wo der Hammer hängt.
Zu ihrem Bau wurden über 1000 Eichen gefällt und die Zimmerleute hatten keine Pläne, sondern bauten nach Erfahrungswerten. Das ganze Schiff wurde mit zig Statuen, Ornamenten und anderen Schmuckstücken verziert, damit jeder sehen konnte, das sein Erbauer eine der wichtigsten Persönlichkeiten im damaligen Europa war.
Der Bau begann 1625 und die Jungfernfahrt sollte 1628 stattfinden. Leider ging die Sache schief, denn schon nach 1300 m Jungfernfahrt ging das Schiff mit Mann und Maus unter. Warum nur? Die Baufachleute hatten sich von ihrem König überzeugen lassen, dass das Schiff zwei statt einem Kanonendeck benötigt, und damit war der Ballast im Kiel dem Gewicht über Wasser nicht mehr gewachsen und der Kahn kippte um. Dem Frieden hat es nicht genützt, schade um die vielen Bäume und das viele Geld, das der Bau gekostet hat. Wer nur das Geld mit seiner Hände Arbeit erwirtschaftet hat?
1956 wurde die Wasa entdeckt und gehoben, seit 1961 mehrfach restauriert. Nun steht sie in einem eigens erbauten Museum und erfreut sich eines lebhaften Publikum Andrangs. Man kam kaum an die vielen Ausstellungstücke heran.