Die japanische Küche ist der Hammer!

In der japanischen Küche wird nämlich nicht gekocht, sonder nur warm gemacht. Das haben wir erst gemerkt, als wir selber kochen wollten. Im Supermarkt „Family market“ gibt es sicher auch ein wenig Salat, Gemüse, Obst und Fleisch. Vor allem aber gibt es Sushi, Tempura, Spiesschen, fertige Salate, eingelegte Pilze, fermentierte Algen, fein geschnittene Zwiebel, hauchfein geschnittenes Fleisch vom Kobe Rind und Fisch, Fisch, Fisch und noch mehr Speisen, von denen wir nicht wissen (wollen?), was es ist und deren Namen wir noch nicht einmal kennen. Alles ist fein säuberlich und appetitlich in Schalen verpackt. Der ganze Supermarkt ist gestopft voll davon, Du wärest blöd, wenn Du dann noch anfängst zu kochen.

Das ist – wohlgemerkt – nur eine kleine Auswahl. Ich wollte nicht mehr fotografieren, damit ich nicht übel auffalle oder wie ein Tourist im KDW, 6.Geschoss aussehe.

Die logische Fortsetzung ergab sich dann in unserer Wohnung. Das, was ich bis dato als Backofen angesehen hatte, war die Mikrowelle. Darüber war ein kleiner Grill eingebaut, um den Fisch, wenn Du ihn nicht sowieso roh essen willst, etwas grillen kann. Oder die Spiesschen warm machen. Seit wir das gesehen haben, gehen wir in kein Restaurant, sondern kaufen im Supermarkt und essen zu Hause, natürlich auch mit Stäbchen! Wahrscheinlich haben die Restaurants den gleichen Lieferservice, wie der Supermarkt. Hämchen auf Sauerkraut mit Erbspüree ist dem Japaner unbekannt. Saumagen auch.